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«Vom Kebabstand über den Polizeiposten
bis zum Migros-Restaurant, alles
scheint von einer fein registrierenden
Kamera aufgezeichnet zu sein. Yesilöz
verfasst seine Texte so, wie auch
seine Dokumentarfilme entstehen: Er
versucht stets, eigene Beobachtungen
und Erfahrungen so genau wie möglich
wiederzugeben. Und abgesehen von der
spannenden Geschichte, die Yesilöz mit
ernstem Unterton und viel Witz
erzählt, bekommt man ganz nebenbei
einiges an historischen und
politischen Hintergründen mit.»
Tages-Anzeiger
«Yusuf Yesilöz hat keine rachsüchtige
Tragödie geschrieben, vielmehr erzählt
er mit detailreichen Nuancen und
feinem Humor aus den unterschiedlichen
Milieus mit ihren Ungereimtheiten.
Unter dem poetischen Titel verbirgt
sich ein feinsinniger Krimi, der mit
schlichtem Strich die Menschen hinter
den Begriffen Ausländer, Schweizer,
Polizist und Verdächtiger zeichnet.»
Neue Zürcher Zeitung
«‹Lied aus der Ferne› ist ein Krimi,
der sich mit dem Leben der Türken in
der Schweiz befasst. Mit kritischen
Fragen zu sozialen Konventionen auf
beiden Seiten – aber auch mit einem
liebenswerten Humor.» St. Galler
Tagblatt
«Yesilöz’ Stärke liegt im
Anekdotischen. Köstlich sind die
Szenen, in denen etwa die türkische
Polizei in der Zürcher Krankenkasse
PKK eine verdeckte Unterstützung für
die kurdische Arbeiterpartei vermutet,
oder in denen die Türken Strategien
entwerfen, um in Schweizer
Krankenhäusern die fade
Spital-Leichtkost durch Böreks und
Baqlawa zu ersetzen. Es finden sich
auch bemerkenswerte poetische Stellen,
zur Entstehungsgeschichte Kurdistans
etwa, als Allah beim Beten den Kopf im
falschen Moment senkt, sodass den
Kurden ein falscher Platz zugewiesen
wird.» Schweizer Monatshefte
«Yesilöz ist ein guter Beobachter, und
der realistische Gehalt seiner Texte
ist ihm wichtig. Detailliert sind
Kebab-Stände und die Szenerie um die
Polizeiwache am Obertor beschrieben,
zur Erholung geht Schenker mit seiner
Freundin ins Hallenbad Geiselweid. Es
hat seinen Reiz, Strassen und Gebäude,
die man aus dem Alltag kennt, in einem
Roman wiederzufinden. Altbekanntes
beginnt zu leuchten.» Der Landbote
«Das Beste: Yesilöz erzählt nicht
anklagend oder mit erhobenem
Mahnfinger, sondern mit einem feinen
Augenzwinkern. So wie einer, der die
Menschen gerne hat, und zwar alle.»
St. Galler Tagblatt
«Yusuf Yesilöz schreibt in seinem
neuen Roman von der Faszination und
der gleichzeitigen Verunsicherung
durch fremde Welten. Ein
ungewöhnliches Plus ist der charmante
orientalische Tonfall, der aus einem
eigentlich recht dumpfen Schweizer
Tschugger etwas Besonderes macht.»
20 Minuten
«Yesilöz schreibt einen
zurückhaltenden, leisen, nuancierten
Krimi, in dem die Krimihandlung
eingebettet ist in verschiedenste
Geschichten und Bilder aus den
betreffenden Kulturkreisen.»
ekz-informationsdienst |