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Der
Gast aus dem Ofenrohr
Die
kleinen, alltäglichen Kulturschocks eines
kurdischen Einwanderers: mit leiser
Melancholie und feiner Ironie erzählt.
Ein
Kurde kommt in die Schweiz. Dort nicht
wohl gelitten, hier nicht sehr willkommen.
Die »neue Welt«, in die er über einen
Zaun einsteigt, erscheint ihm fremd und
unnahbar. Doch die spontane
Hilfsbereitschaft seiner Landsleute
erleichtert ihm die ersten Gehversuche im
Exil. Immer wieder gelingt es den
kurdischen Asylsuchenden, die eigene
Kultur, etwa die mündliche Überlieferung
in Form von Geschichten aus der Heimat,
lebendig werden zu lassen. So begleiten
die Lesenden den Protagonisten genauso in
die kalten Büros der Einwanderungsbehörden
wie unter die wärmende Sonne Kurdistans,
sie nehmen teil an kleinen Freuden im
neuen Land und manchmal auch am Gezänk im
kurdischen Dorf.
Und wieder zum Leben erweckt wird Ele, das
kurdische Mädchen, das in Männerdomänen
eindringt und sich als junge Frau einer
Guerillaorganisation anschließt – wofür
sie von türkischen Militärs umgebracht
wird.
Der ungebetene Gast erzählt von den
vielen kleinen Kulturschocks des Alltags
und vom beschwerlichen Weg der Integration
in eine neue Welt. Er klagt nicht und
klagt nicht an. Er lächelt – über sich
und über andere.
Presseecho
»Yesilöz ist es gelungen, ein
unspektakuläres Thema zu einer
unterhaltsamen und anrührenden Geschichte
zu machen, deren Bilder durch ihre
Einfachheit bezaubern.« Neue Zürcher
Zeitung.
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