|
Yusuf
Yesilöz
Der Imam und die Eselin
(Pressetext
von Rotpunktverlag)
Von
Dorfzwisten, rauschenden Festen und Geschäftsangelegenheiten
unter Männern.
Ein wahrhaft großzügiges Geschenk:
Ein Emigrant stiftet seinem kurdischen
Heimatdorf eine Moschee - zweistöckig,
die höchste weit und breit. Doch die Dörfler
freut es überhaupt nicht, fortan fünf
Mal am Tag zum Beten in die Moschee gehen
zu müssen.
Und besonders verärgert ist der alte
Imam, denn wegen der neuen Moschee ist ihm
ein junger Imam vor die Nase gesetzt
worden. Um den Grünschnabel wieder
loszuwerden, werden Haci Memed und seine
Freunde bei der ersten Gelegenheit in der
Kreisstadt beim Mufti vorstellig.
Wie das Dorf dank des Konflikts
letztendlich zu einer Wasserleitung kommt
- die es viel dringender benötigt als
eine Moschee -, davon erzählt dieses Buch
in elf genüsslich beschriebenen, oft
burlesken Episoden.
Deutlich inspiriert von der kurdischen Erzähltradition
lässt Yusuf Yesilöz die Zeit wieder
aufleben, als die Errungenschaften der
Zivilisation - etwa Traktoren oder
Toiletten mit Betonboden - Einzug in die
traditionellen kurdischen Dörfer hielten.
Wie in seinem Erfolgsroman "Der Gast
aus dem Ofenrohr" gewährt uns Yusuf
Yesilöz einen Einblick in die kurdische
Kultur und zeigt, dass zu viel Hoffnung
nie schaden kann.
|